Bastelprojekt (15. Sep 2016)

Gestern habe ich ein Bild gepostet, auf welchem man ein RasPi, meine Kamera und ein Display zu sehen ist. Nun habe ich bis in die Nacht daran gearbeitet und es endlich soweit zum Laufen gebracht. Nun sind die Drei Geräte miteinander verbunden und können gemeinsam arbeiten. Auf dem Video sieht man, wie ich mit einem Command auf dem RasPi der Kamera sage, sie solle ein Bild machen. Dabei wird das Bild gleich auf den RasPi verschoben und auf den Bildschirm geworfen. Derzeitig ist für die Darstellung des Bildes noch ein Timout drauf, damit das Bild sich nach 20 Sekunden automatisch schließt. Danach wird das Bild verschoben und umbenannt, damit ich das nächste Bild schießen kann. Das größte Problem welches ich hatte, war das die Software Probleme hat, wenn die Grafische Oberfläche läuft. Durch das automatische einbinden der Kamera, wird diese blockiert und man kann nicht über das Terminal die Aufnahme machen. Dieses Problem konnte ich lösen, indem ich Gnome Virtual File System deinstalliert habe und gphoto2 neu kompiliert habe. Debian hat leider nur die alte 2.4.14 in den Repos. Aber jemand schlaues hat da was auf Github veröffentlicht, womit man sehr leicht auf dem RasPi ein neues gphoto2 erhält. Leider ist dies mit warten verbunden, da so ein RasPi 1 sehr langsam ist. Ich werde an diesem Projekt noch etwas weiter basteln und darüber berichten. Sobald es fertig ist, schreibe ich einen ausführlichen Text dazu.

Derzeitig habe ich noch einige Probleme. Einerseits geht die Kamera ins Standby, wodurch ich keine Bilder mehr schießen kann. Sobald die Kamera daraus aufwacht, kann ich wieder über das Terminal Bilder schießen. Die Stromversorgung der Kamera baut derzeitig auf Akkus auf und ich muss mir dazu etwas überlegen, wie die Kamera dauerhaft Strom erhält. Nun möchte ich noch, dass auf dem Display das zuletzt geschossene Bild, dauerhaft angezeigt wird und sich erst ändert, wenn ein neues gemacht wird. Zum Schluss muss ich das Ganze noch in ein Gehäuse setzen und mit einem Studioblitz verbinden. Wahrscheinlich werde ich solch ein Studioblitz selber bauen.

Was man mit sowas nun alles anstellen kann. Also ich weiß den genauen Einsatzzweck hierfür. Die Funktion auf dem RasPi kann man noch mit rsync erweitern und damit eine automatische Synchronisation auf ein Backup-Server machen, oder damit gleich die Bilder im Netz veröffentlichen. Was auch machbar ist, einen Webserver zu installieren, welcher sofort eine Galerie bereitstellt und diese dann im lokalen Netz zur Verfügung stellt.

 

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